Wolfgang Engels virtuelles Schlüsselanhängermuseum

Thema: Geschichte

Die Geschichte des Schlüsselanhängers an sich reicht weit in die Zeit des Mittelalters oder vielleicht sogar noch weiter züruck. Mit der Erfindung von Schlüssel und Schloß hatte der Mensch wiedereinmal ein Problem gelöst (Diebstahl) um sich dadurch automatisch ein neues zu schaffen (Schlüsselverlust durch Dummheit oder altersbedingte Vergeßlichkeit).

Schlüsselanhänger, damals meistens nur überdimensionierte Eisenringe, waren schnell entdeckt, doch tat sich als Folge das Problem auf, daß die Hosentaschen schwer wurden und man ein neues Ding geschaffen hatte, bei dem es nur eine Frage der Zeit war bis sich dafür auch ein Sammler finden würde...

Hier geht es nun weniger um die Geschiche der Eisenringe, die wir in einer zukünftigen Sonderausstellung erzählen werden, als eher um die Geschichte über einen dieser Sammler. Die Entstehung dieses Museums wird hier in ihren ersten Stücken und einigen Jubiläums-Anhängern dokumentiert.

Die ersten Stücke waren noch reiner Zufall und haben alle ihre kleine Anekdote. Die meisten Exemplare wurden auf irgendwelchen Reisen ergattert oder durch Zufall in einer Schublade gefunden.

Nr. x-y: Die ersten Stücke Mit der Plakette der schweizer Kantonswappen (1a), gekauft an einem Kiosk im Hauptbahnhof Zürich, hat eigentlich alles angefangen. Dabei war die Kaufmotivation nicht den Schutzpatron der Autofahrer (1b), sondern durch die bunten Wappen entstanden.

Zu den "Gründungsschätzen" dieses Museums gehören auch der bekannte Azteken-Kalender (2) aus Mexiko und der Anhänger der Jugo-Banka (3); ein Mitbringsel von einer der vielen Urlaubsreisen in das damals noch vereinte Jugoslawien.

Die Eiffelturm-Plakette mit der Nr. 4 stammt ebenfalls aus den späten 60er Jahren und war eines der berühmten Verlegenheitsgeschenke.

Die nächsten Stücke wurden schon etwas kontrollierter gesammelt, aber der richtige Durchbruch sollte noch auf sich warten lassen.

Nr. x-y: Die nächsten Stücke Eine Kängeruh-Silhouette (5) mit Fell ausgelegt war unsere "Anhänger-Restaurierung", auch wenn der Ring, vergilchen mit unseren heutigen Methoden, eher kindlich repariert wurde.

Die Zeitschrift "Hör-Zu" verschenkte im Rahmen einer Werbeaktion die beiden Figuren Engelchen (6) und Teufelchen (7), die unsere ersten Werbefiguren waren.

In der damaligen Tschechoslowakei erstanden wir unsere erste Miniatur: eine kleine MIG 15 aus Plastik (8)

Das Miniheftchen (9) stammt aus den ersten Schultagen des Museumsgründers und der Lego-Anhänger mit der Nr. 10 war nicht nur Symbol der Lego-Faszination, sondern auch unser erstes Exponat aus den Fertigungsstätten der Firma Eskesen, der wir bereits eine eigene Sonderaustellung gewidmet haben.

Die oben beschriebenen Stücke wurden lediglich "gefunden", doch ohne es richtig zu merken stand auf einmal ein neues Steckenpferd im Stall. Im September 1982 fand sich der erste Tauschpartner; Firmen wurden gezielt angeschrieben und weitere Beschaffungsmaßnahmen ausgelotet. Da keine Firma einen von uns benachteiligen wollte, gab es meistens gleich alles im Doppelpack ... und damit Tauschmaterial in Hülle und Fülle.

Nr. x-y: 5000er JubiläumDer 5000er wurde 1989 erklommen. Das Jubiläumsexemplar ist eine geprägte Metallplatte am Lederband die eine E-Lokomotive (12b) des schwedischen Maschinenbau Konzerns TGOJ (12a) zeigt.

In der gleichen Tauschsendung war auch eine sehr ähnlich gearbeitete Plakette der Firma Ericsson (11a), die auf der Vorderseite für ein Produkt mit dem Namen "Ericsson Direct" werben will (11b).

Ebenfalls mit dieser Lieferung erhielten wir den Acryl-Anhänger Nr. 12 von ABB Cables, der einen Querschnitt durch ein Kupferlitzen-Kabel zeigt.

Runde 10.000 unterschiedliche Exponate konnten wir 1997 zählen und wie durch einen Zufall fiel dieses Ereignis auch fast genau auf den Geburtstag des Museumsvorstandes.

Nr. x-y: 10000er JubiläumAls Geburtstagsgeschenke fanden sich ein: "Moin, moin" - ein Gruß aus Norddeutschland (13) und der Baur-Versand (14) mit einem noblen Stück, dessen in Goldfarbe gehaltenes Logo sich aber leider nicht scannen lassen wollte.

Ein ganz besonderes Exemplar war dann jedoch der reine Geschenkanhänger, graviert mit der Nr. 10.000 und dem Datum 9.3.97 (15).

Das nächste Stück zeigt das Staatswappen von Chile (16) und das lachende Gesicht mit der Nr. 17 stammt vom DWS-Fond der Deutschen Bank.

Unsere Reise durch die einzelnen Themengebiete beginnen wir nun im nächsten Raum bei den Miniaturen...


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Zuletzt geändert am 11. Oktober 2000 von den "Museum" Webmastern.